Wie Core i7 Civilizations Endspiel beschleunigt

„Nur noch eine Runde” ist wohl das Motto für alle Civilization-Spieler und bevor man es merkt, ist es bereits 3 Uhr in der Früh. Man steckt 300 Runden mitten im Spiel und Gandhi droht mit einem nuklearen Angriff („Traue niemals Gandhi” könnte ebenfalls ein passendes Civilization-Motto sein). Alle Spieler des Strategiegames wissen, je weiter man in der Kampagne kommt, desto länger dauern die Runden und desto mehr wird die CPU beansprucht. Die Bewegungen und Aktionen von über hundert AIs in Sekundenschnelle am Laufen zu halten, ist keine leichte Aufgabe. Die richtige Hardware kann jedoch für den reibungslosen Ablauf des Geschehens einen Unterschied machen. Intels Core i7 6700K verarbeitet auch die anspruchsvollsten Runden des neusten Civilization-VI-Spieles, mit denen schwächere Prozessoren Probleme hätten.

Civilization VI verlangt als Mindestspezifikation einen Intel-Core-i3-Prozessor mit 2,5 GHz, sodass auch PCs mit günstigeren Ausstattungen das Game spielen können. Aber wir streben natürlich nach Höherem und möchten 60 Bilder pro Sekunde im Ultra-Modus erreichen. Dafür ist der Core i7 6700K wie geschaffen.

Der Vierkernprozessor Intel Core i7 6700K bietet eine Grundkonfiguration von schnellen 4,0 GHz. Das ist eine Geschwindigkeit, die sich für Civilization VI auszahlt. Die Anzahl der Kerne ist ebenfalls wichtig, denn Civilization rechnet mit vielen Städten und Einheiten, die sich über die Karte erstrecken, sowie vielen AI-Runden. Mit einem Core i7 6700K läuft das Spiel sogar in der Ultra-Einstellung reibungslos. Gepaart mit einer NVIDIA-GeForce-GTX-1080-Grafikkarte lief Civilization VI mit einer Durchschnittsrate von 80 Bildern und einer Mindestrate von 44 Bildern pro Sekunde. Jetzt wird es jedoch erst richtig spannend.

Wir haben ein bisschen experimentiert und denselben Prozessor verlangsamt, um einen Intel Core i5 6600K mit 3,5 GHz zu simulieren. Die Civilization-VI-Durchschnittsbildrate fiel dabei auf 67 Bilder pro Sekunde und das Minimum auf 35 Bilder pro Sekunde. Das ist immer noch anständig und durchaus spielbar, da man meistens mit der höheren Bildrate spielt, jedoch fällt diese Reduzierung später im Game schon auf.

Wir haben das Ganze nochmal für eine Budgetversion, die gerade so die Mindestanforderungen erfüllt, simuliert. Hierbei wird der Unterschied zum Vierkernprozessor, dem Core i7-6700K, besonders auffällig. Wir haben zwei Kerne deaktiviert und die Taktung auf 3,7 GHz heruntergeschraubt, sodass der Core i7 6700K eine ähnliche Leistung erbringt wie ein Core i3 6100K. Mit einem schnellen Zweikernprozessor läuft Civ VI immer noch mit einer akzeptablen Bildrate von 48 Bildern pro Sekunde, aber die Mindestrate ist auf nur 6 Bilder pro Sekunde geschrumpft. Dadurch wird Civilization VI an manchen Stellen für volle Sekunden gestoppt, denn die Prozessorkraft kann einfach nicht mehr mithalten.

Je höher die Mindestbildrate, desto flüssiger ist das Spielerlebnis. Mit einem Core i7 6700K hat man sogar gegen mehrere AI-Gegner eine Chance. Wer also nur noch eine weitere Runde bis zum Morgengrauen spielen möchte, für den empfehlen wir den Core-i7-Prozessor.

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